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Leserbrief
an ADAC München und Motorsport-xl
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Reglement
wozu?? Sonntag, den
25.06.2006
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ADAC/WAKC Lauf Oppenrod Ich möchte mit diesem Schreiben hier keinen Fahrer, Vater, oder Teamchef angreifen vielmehr möchte ich auf Zustände hinweisen die ich so nicht mehr länger akzeptieren möchte und kann. In jedem Reglement steht geschrieben das der Fahrer zu jeder Zeit verantwortlich für den Zustand seines Materials ist, d. h. er wird für alles bestraft was sein Mechaniker (in der Regel der Vater) falsch macht. Kommt die Nennung zu spät 20,00 € Strafe, Fahrerbesprechung verpasst 50,00 € oder sogar 100,00 € Strafe. Oder wie heute, vergessen die Motorennummer anzugeben, Teilnehmer wird nach dem Zeittranig nach hinten gestellt. Ein lächerlicher Sicherungsdraht der um ein Batteriekabel fehlt führt fast zu einem Wertungsausschluss, dass steht so in den Reglement. Doch wer wird für Fehler und Verstöße bestraft die der Serienveranstalter begeht? Zur
Sachlage In der Klasse ICA Junioren sind verschieden Reifenmarken freigegeben, jeder Fahrer hat die Möglichkeit: Der Fahrer gibt mit der Nennung zum ersten Wertungslauf das Reifenfabrikat an, mit dem er die Saison bestreiten wird. Er darf während der gesamten Saison nur einmal das jeweilige Fabrikat wechseln, wenn er dieses grundsätzlich mindestens 10 Tage vor der betreffenden Veranstaltung schriftlich beim Serienausschreiber angezeigt hat. Ein Zurückwechseln auf das ursprüngliche Fabrikat ist nicht mehr möglich. Die Regenreifen müssen vom gleichen Fabrikat sein wie die Slickreifen. Doch in Oppenrod haben ursprünglich nur acht (8) Fahrer dieses rechtzeitig beim Serienausschreiber gemeldet, jedoch stellte sich am Samstag heraus das die Reifen von Dunlop schneller sind als die Vega Reifen. Dies führte bei einigen Fahrern zu dem Entschluss am Samstagabend die Reifen umzunennen, weil bekannt wurde das angeblich beim Serienveranstalter nicht mehr vollständig nachvollziehbar ist wer wann rechtzeitig umgenannt hatte. So waren dann am Sonntag 13 Fahrer auf Dunlopreifen gemeldet. Fahrer die angeblich Fristgerecht umgenannt haben, fuhren aber samstags beim Training mit Vega Reifen und welcher Fahrer trainiert den ganzen Tag mit Reifen, mit denen er nicht zum Rennen fährt? Auch auf mehrmaliges hinweisen und nachfragen bei den Technischen- und Sportkommissaren wurde dies weiterhin von diesen Ignoriert was für Fahrer die sich an das Reglement gehalten haben ein klarer Wettbewerbsnachteil war, was in einem umgekehrten Fall, wenn ein Fahrer ein Wettbewerbsvorteil hat, schon Sperren nach sich zog !!! Nun stellt sich für mich die Frage, wer trägt die Folgen? Denn eines ist sicher, ein solch gravierender Regelverstoß würde für einen Fahrer teuer werden. Doch die Rechnung folgt, denn ich bin nicht der einzige der mit dem Gedanken spielt, in einer anderen professionelleren Meisterschaft zu fahren, wo Regeln eingehalten werden und konsequent durchgezogen werden. Die Veranstalter sind auf jeden Fahrer angewiesen und jeder Fahrer hat das Recht gleich behandelt zu werden, um einen fairen Motorsport zu gewährleisten und dies war in Oppenrod nicht der Fall. Nun wird sicher der Eine oder Andere fragen, warum habe ich keinen Protest eingereicht, dies hat zwei Gründe: 1. weil ich keinen Fahrer für ein falsches Verhalten der Serienausschreiber verantwortlich machen möchte, 2. Weil dieser mit Sicherheit abgelehnt worden würde, denn sonst hätte der Serienausschreiber sich ja einen Fehler eingestehen müssen. Ich bitte diesen Leserbrief, den ich nur an motorsport-xl schicke zu veröffentlichen. Andere Foren/Internetseiten zum Kartmotorsport, wie z.B. Kartsport.de veröffentlichen nur Beiträge von zahlenden Kunden in ungekürzter Länge. Kritik und Meinungen nehme ich gerne entgegen, unter ThomasEhret@t-online.de Ich bitte auf Einträge im Gästebuch meines Sohnes zu verzichten, denn dieser Leserbrief ist meine Meinung und nicht die meines Sohnes Marc.
Thomas Ehret |
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Markus Schlieper.de 2006
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